Die Oper „Die tote Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold gewinnt den GFO-Wanderpreis der Spielzeit 2025/26. Wie in jedem Jahr haben die Opernfreundinnen und Opernfreunde darüber abgestimmt, welche Produktion der vergangenen Spielzeit den Wanderpreis erhält. Die mit einer Bronzeplastik von Prof. Kurt Lehmann verbundene Auszeichnung würdigt herausragende künstlerische Leistungen, die sich durch eine schlüssige Interpretation des Werkes in musikalischer und inszenatorischer Hinsicht hervortun.
Die Wahl fiel mit 37,29 Prozent der abgegebenen Stimmen auf die tief bewegende Interpretation der Oper „Die tote Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold. Die Mitglieder der GFO würdigen mit ihrer Wahl die intensive musikalische Umsetzung der besonderen Musiksprache Korngolds, das fantasievolle Bühnenbild und die herausragenden Leistungen aller Beteiligten. Unter der Regie von Ilaria Lanzino haben sämtliche Solistinnen und Solisten sowohl gesanglich als auch darstellerisch ihre überaus anspruchsvollen Rollen überzeugend ausgefüllt. Aber auch dem Ensemble, insbesondere dem Staatsorchester unter Leitung von Mario Hartmuth, dem Chor unter der Leitung von Lorenzo Da Rio sowie dem Kinderchor unter Leitung von Tatiana Bergh ist es gelungen, das Publikum mit dieser Produktion tief zu berühren. Die GFO gratuliert allen Beteiligten herzlich zu dieser Auszeichnung für eine fantastische Leistung, mit der sich das hohe künstlerische Niveau aller Mitglieder der Staatsoper Hannover erneut in besonderer Weise gezeigt hat.
Auf die weiteren in der vergangenen Spielzeit zur Wahl stehenden sechs Neuinszenierungen entfielen18,64 Prozent auf Mozarts „Don Giovanni“, 13,56 Prozent auf Puccinis „Turandot“ sowie ebenfalls mit 13,56 Prozent auf das Musical von Cole Porter „Anything goes“, gefolgt von Verdis „Der Troubadour“ mit 8,47 Prozent, Wagners „Lohengrin“ mit 5,08 Prozent sowie Dusapins „Penthesilea mit 3,4 Prozent.
Foto: Bettina Stöß
