1. Sinfoniekonzert „Aufbruch“ 27.09.2020 – wo Dunkel ist, da ist auch Hoffnung

Das erste Sinfoniekonzert des Niedersächsischen Staatsorchesters in Pandemiezeiten, gleichzeitig auch das erste Sinfoniekonzert mit Stephan Zilias als Generalmusikdirektor – mehr Aufbruch ist fast nicht möglich. Ein kreatives Angehen war zu spüren, ein Begreifen der Umstände als Chance. Orchester und Dirigent setzten mit diesem Konzert ein Zeichen: wir verzweifeln nicht in dieser Situation.

Foto und Copyright: Achim Riehn

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Saisonvorstellung 10.09.2020 – Musiktheater muss jetzt neu gedacht werden

Auch in diesem Jahr gab es wieder eine Saisonvorstellung, ein Angebot speziell für Abonnenten. Eigentlich sollte dies schon im Mai stattfinden, die Coronakrise hatte dann eine Verschiebung erzwungen. Musikalische Einblicke in die neue Saison hatte es so schon im Eröffnungskonzert gegeben. Trotzdem war auch diese Veranstaltung sehr interessant. Die Opernarien klingen mit Klavierbegleitung doch anders. Das Schönste aber bei der Saisonvorstellung sind die kleinen Interviews, die Laura Berman in ihrer charmanten, zugewandten Art mit den neuen Ensemblemitgliedern führt. Darauf will ich in diesem kleinen Bericht auch den Schwerpunkt legen.

Foto und Copyright: Clemens Heidrich

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Eröffnungskonzert 06.09.2020 – Endlich wieder Oper!

Endlich wieder Oper! Fast ein halbes Jahr mussten wir ohne Musik auf der großen Bühne auskommen, die Sehnsucht war groß. Aber in mir gab es auch Bedenken – kann das in dieser Corona-Zeit funktionieren? Hier wurde ich als vorsichtiger Mensch dann positiv überrascht, die Staatsoper hatte das hervorragend organisiert. All das sorgt dafür, dass man sich sicher und gut betreut fühlt und das Geschehen auch genießen kann.

Foto und Copyright: Clemens Heidrich

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Opernraritäten #10: Jean Sibelius „Die Jungfrau im Turm“ – romantisch, klar und märchenhaft

Kaum bekannt ist, dass der große finnische Sinfoniker Jean Sibelius auch eine Oper geschrieben hat. Mit seiner „Jungfrun i Tornet“ hat er eine romantisch melodiöse Kurzoper geschaffen, die seine eher dunkle Melodienwelt mit nordischer Leichtigkeit verbindet.

In meiner Aufnahme von 1984 spielt das Gothenburg Symphony Orchestra unter Neeve Järvi, erschienen ist sie bei BIS.

Döhrener Turm in Hannover
(Foto und Copyright: Achim Riehn)

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Die Abstimmung läuft: Welche Produktion erhält den GFO-Wanderpreis als beste Neuinszenierung der Spielzeit 2019/20?

Obgleich die Spielzeit 2019/20 ein so abruptes Ende gefunden hat und viele Premieren abgesagt werden mussten, durften wir bis dahin trotzdem eine ganze Reihe beeindruckender Neuproduktionen erleben.Wie in jedem Jahr blicken die Opernfreundinnen und Opernfreunde auch in diesem Herbst wieder auf eine spannende und vor allem abwechslungsreiche Opernsaison zurück und stimmen darüber ab, welche Produktion die Beste der Neuinszenierungen der Spielzeit 2019/20 gewesen ist.

Fotos und Copyright: Sandra Then, Karl und Monika Forster, Manuel Zschunke, Sandra Then, Sandra Then, Staatsoper Hannover

Wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis der Abstimmung!

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Opernraritäten #9: Othmar Schoeck „Penthesilea“ – eine Oper der düsteren Farben an der Grenze zur Moderne

Mit Othmar Schoecks „Penthesilea“ ist eine einaktige Oper voll dramatischer Wucht zu entdecken, in der sich düstere Spätromantik und die Moderne der Wozzeck-Welt treffen.

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In meiner Aufnahme von 1982, bei Orfeo erschienen, spielt das Symphonieorchester des ORF unter Gerd Albrecht. Die beiden Hauptrollen sind mit Helga Dernesch und Theo Adam exquisit besetzt. Weiterlesen

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Geste der Freundschaft in schwierigen Zeiten: Opernhaus erhält 15.000 Euro

Foto und Copyright: Staatsoper Hannover

Johanna Paulmann-Heinke, die Vorstandsvorsitzende der Opernfreunde, und Andreas Schober, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Staatsoper, haben der Intendantin der Staatsoper Hannover Laura Berman heute gemeinsam einen Spendenscheck in Höhe von 15.000 € überreicht.

Da insbesondere der GFO die Nachwuchsförderung und Jugendarbeit besonders am Herzen liegen, wird diese beachtliche Spende der so wichtigen Arbeit der Vermittlungs-Abteilung „X-Change“ mit ihren vielfältigen oft innovativen Angeboten für junge Menschen aber auch mit jungen Sängerinnen und Sängern zugutekommen, damit diese Angebote in der neuen Spielzeit wegen der coronabedingten Ausfälle in ihrer finanziellen Bewegungsfreiheit nicht zu sehr zurückgefahren werden müssen.

Wir freuen uns sehr, auf diese Weise helfen zu können, und bedanken uns herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern.

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Überwältigendes Ergebnis der Spendenaktion!

Foto und Copyright: Friederike Schlömer

Liebe Freundinnen und Freunde des Opernhauses Hannover,

unser Spendenaufruf zu Beginn des Lockdowns gemeinsam mit der Stiftung Staatsoper Hannover hat ein überwältigendes Echo gefunden. Durch Ihrer aller Hilfe und Großzügigkeit werden wir nun dem Opernhaus 15.000 € überreichen können. Dieses Ergebnis erfüllt uns mit großer Freude und Dankbarkeit, aber auch ein wenig Stolz. Sie haben mit Ihren großzügigen Spenden als Freundinnen und Freunde des Opernhauses in dieser besonderen Zeit ein wahrhaft sichtbares Zeichen Ihrer Wertschätzung und besonderen Verbundenheit mit den Künstler*innen und allen Mitarbeiter*innen der Staatsoper Hannover gesetzt. Dafür danken wir Ihnen sehr.

Inzwischen konnten wir in Absprache mit Frau Berman den Verwendungszweck der Spendengelder bestimmen. Weiterlesen

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Saisonstart in den Herrenhäuser Gärten

Eine schöne Kritik zum Saisonstart in den Herrenhäuser Gärten, die wir hier gerne teilen: https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/sinnlichkeit-auf-distanz

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Opernraritäten #8: Hans Gál „Das Lied der Nacht“ – klare Spätromantik ohne jede Schwüle

Mit der Oper „Das Lied der Nacht“ von Hans Gál ist ein sehr interessantes und theaterwirksames Stück zu entdecken. Eigenständige Musik der Spätromantik, ohne Übertreibung, ohne Schwüle, fast sachlich – unerklärlich, dass so etwas fast neunzig Jahre vergessen war.

Foto und Copyright: Johanna Paulmann-Heinke

In meiner Aufnahme aus dem Jahr 2018 spielt das Osnabrücker Symphonieorchester unter Leitung von Andreas Hotz, es singen hauptsächlich Solisten des Theaters Osnabrück. Erschienen ist die Aufnahme bei CPO. Weiterlesen

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