Schülerkritiken Spielzeit 2021/22: Rezension zu TODA

In dem Ballett TODA von Nadev Zelner wird die Geschichte von Göttern erzählt, die nach dem Sinn des Lebens suchen. Zu der Musik einer keltischen Band und einem Teil des Staatsorchesters tanzen die Götter einen modernen Tanz, in dem man trotzdem noch die Grundlagen des klassischen Balletts sehen konnte.

Foto und Copyright: Ralf Mohr

Die Musik und der Tanz haben sehr gut zusammengepasst. Auch die Laute, die die Götter von sich gaben, passten sehr gut zum Stück. Sehr hervorzuheben ist das Bühnenbild. Es ist sehr einfach gehalten, gerade die Beleuchtung hebt aber hervor, dass man im „Land der Götter“ ist. Besonders die tolle Leistung der Tänzer ist erwähnenswert. Einzig die Kostüme waren für uns mit ihrer leichten Durchsichtigkeit fragwürdig. Schließlich war es für uns schwierig, die genaue Handlung, die erzählt wird, im Detail nachzuvollziehen.
Nichtsdestotrotz war es eine gelungene Vorstellung, die beim Zuschauen und Zuhören viel Freude und gute Laune bereitete.

Christine und Samira (Jg. 9, Georg-Büchner-Gymnasium)

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Kostprobe „Sweeney Todd“ am 16.11.2021 – Schritt für Schritt in den Untergang

Wieder eine sehr schöne „Kostprobe“, wieder ein spannender Probenbesuch. Ich liebe dieses Format, hier bekommt man Einblicke, die einem sonst verwehrt bleiben. Auch diese Kostprobe war wieder gut besucht. Viele junge Menschen waren im Publikum, was mich gefreut hat. Trotz „2G“ behielten die Meisten ihre Masken auf, das gab ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit.

Sweeney Todd (Foto und Copyright: Sandra Then)

Dramaturgin Julia Huebner führte zusammen mit dem Regisseur Theu Boermans und dem Dirigenten James Hendry in das Stück ein. Ich fand es faszinierend, wie unterschiedlich diese drei Personen waren: Julia Huebner offen und kommunikativ, Theu Boermans ruhig und konzentriert, James Hendry agil und übersprudelnd.

„Sweeney Todd“, eine Mischung aus schwarzer Komödie, Musical, Operette und Oper, so fasste es Julia Huebner zusammen. Warum wird der Held zum Mörder? Die Inszenierung wird diese Frage in den Mittelpunkt stellen und nicht allein auf die schaurigen Effekte setzen. Weiterlesen

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Vorstands- und Beiratswahlen bei der Mitgliederversammlung am 03. November 2021

Am 03. November 2021 haben wir nun endlich unsere Mitgliederversammlung durchführen können. Vielen Dank noch einmal an das Opernhaus-Team für die Unterstützung.

Bei den durchgeführten Wahlen wurden die Mitglieder des Vorstands und des Beirats in ihrem Amt bestätigt. Den Vorstand bilden für die kommenden drei Jahre Johanna Paulmann-Heinke (Vorsitzende), Olaf-Alexander Wiedemann (stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister), Andrea Möller (Schriftführerin), Dr. Stephan Schmidt (Leitung Jugendarbeit), Dr. Heiko Jacobs, Prof. Paul Weigold und Susanne Weisgerber.

Im Beirat stehen Dagmar Bendig, Dieter Gebhardt, Klaus Hagedorn, Renate Hirsch, Hans-Peter Möller, Jürgen Puls und Hans-Joachim Riehn dem Vorstand beratend zur Seite. Alle freuen sich darauf, weiter für den Verein aktiv zu sein und auf die weitere Zusammenarbeit.

Auf eigenen Wunsch ausgeschieden sind aus dem Vorstand Frau Warda und aus dem Beirat Frau Eichler. Bei beiden bedanken wir uns sehr herzlich für die langjährige und tatkräftige Mitarbeit in den Gremien.

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Aus dem Ensemble: Barbora Horáková Joly inszeniert „La Wally“ am Theater an der Wien

Barbora Horáková Joly, Hausregisseurin an der Staatsoper Hannover, inszeniert die Oper „La Wally“ von Alfredo Catalani am Theater an der Wien. Die musikalische Leitung hat Andrés Orozco-Estrada. Die Hauptrollen singen Izabela Matula und Leonardo Capalbo. Premiere war am 12. November.

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Vorstellung „Otello“ am 11.11.2021 – ein Blick in die innere Hölle eines Menschen

Dieser „Otello“ ist wie ein Schlag in die Magengrube. Dazu trägt nicht nur die geniale Musik Verdis zwischen Dramatik und Innigkeit bei. Die von der GFO geförderte Inszenierung von Immo Karaman schaffte es, mir die Geschichte brutal nah zu bringen, sie in meine heutige Welt zu holen. Hier wird hinweggekehrt, was man normalerweise mit großer, italienischer Oper verbindet. Kein Versinken in musikalischer Schönheit, keine Geschichte aus dem Museum, keine prachtvollen Kostüme, hier springt einen die Realität an. Darauf muss man sich einlassen wollen! Dem sollte man sich hingeben! Es ist ein Erlebnis!

Otello (Foto und Copyright: Sandra Then)

Fünfzehn Jahre hatte Verdi nach der „Aida“ geschwiegen, dann schuf er eines seiner besten Werke. Kein Schwelgen in Wohlklang, sondern ein Blick in den Abgrund, ein Psychogramm in Musik: die Geschichte einer Selbstzerstörung. Wenn ich „Otello“ mit einem kurzem Satz charakterisieren müsste, dann wäre das „Durch das Tor zur inneren Hölle“. Weiterlesen

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2. Sinfoniekonzert „Trauer und Versöhnung“ am 07.11.2021 – Abschied, Hinübergehen und tröstendes Lebewohl

Es ist November, ein dunkler Monat, der Monat des Gedenkens. Mit „Trauer und Versöhnung“ hatte das Sinfoniekonzert den passenden Titel. Aber es zeigte, dass dunkle Musik nicht nur traurig sein kann. Sie kann auch grandios sein, vor allem, wenn sie so bezwingend dargeboten wird wie in diesem Konzert.

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover (Foto und Copyright: Bettina Stöß)

Sowohl das Viola-Konzert von Béla Bartók als auch die Asrael-Sinfonie von Josef Suk sind Werke, in denen es um Tod, Trauer, Abschied, Rückblicke und tröstendes Lebewohl geht. Béla Bartók schrieb das Konzert kurz vor seinem Lebensende, er konnte es nicht selbst vollenden. Josef Suk verarbeitete in seiner Sinfonie den Tod seines Schwiegervaters Antonín Dvořák und den seiner Ehefrau Otilie, der Tochter Dvořáks. Weiterlesen

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„Trionfo. Vier Nächte“ als beste Neuinszenierung der Spielzeit 2020/21 ausgezeichnet

Die Gesellschaft der Freunde des Opernhauses Hannover e.V. hat abgestimmt:
Trionfo. Vier letzte Nächte ist die beste Neuinszenierung der Spielzeit 2020/21 und wird mit dem GFO-Wanderpreis ausgezeichnet.

v.l.n.r.: Laura Berman, Nina van Essen, Sunnyboy Dladla, Sarah Brady, Johanna Paulmann-Heinke (Foto und Copyright: Staatsoper Hannover)

Am 1. November 2021 hat unsere Vorstandsvorsitzende Johanna Paulmann-Heinke den Preis stellvertretend für das ganze Team an Intendantin Laura Berman und die Ensemblemitglieder Nina van Essen, Sunnyboy Dladla und Sarah Brady überreicht.

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Probenbesuche „Otello“ 19. und 25.10.2021 – wie ein Blick durchs Schlüsselloch in ein Weihnachtszimmer

Probenbesuche sind unglaublich spannend! Wenn sich die Gelegenheit ergibt, dann sollte man unbedingt hingehen! Man bekommt Einblicke in neue Produktionen, bevor sie auf die Bühne kommen. Zu Verdis „Otello“ konnte ich sogar an zwei Proben teilnehmen, der erste Probenbesuch war im Rahmen des allgemeinen Angebots. Der zweite Besuch war exklusiv (und kostenlos) für GFO-Mitglieder. Es war faszinierend, wie sich die Produktion in dieser Woche weiterentwickelt hatte!

Otello (Foto und Copyright: Sandra Then)

Beim ersten Probenbesuch gab es im Marschnersaal eine kleine Einführung durch die Chefdramaturgin Regine Palmai und den Regisseur Immo Karaman. Für Immo Karaman war dieser Tag der ersten Durchlaufproben ein ganz berührender, unglaublicher Moment. Es konnte wieder auf der Bühne agiert werden, ohne Abstände, endlich wieder. Die Freude darüber war in jedem seiner Worte zu spüren. Weiterlesen

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Aus dem Ensemble: Marco Goeckes Choreografie „Fly Paper Bird“ wird an der Wiener Staatsoper uraufgeführt

Für das Wiener Staatsballett hat Marco Goecke eine neue Choreografie „Fly Paper Bird“ erschaffen.

Marco Goecke (Foto und Copyright: Regina Brocke)

Gustav Mahler widmete das Adagietto aus der 5. Sinfonie seiner späteren Frau Alma Schindler, dieses Stück diente nun auch als Inspiration für Marco Goecke. Die Uraufführung findet am 14. November 2021 an der Wiener Staatsoper im Rahmen des Ballettabends „Im siebten Himmel“ statt.

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Aus dem Ensemble: Juri Vallentin gewinnt den Berlin Prize for Young Artists

Beim erstmals ausgeschriebenen Berlin Prize for Young Artists hat Yuri Vallentin, Solooboist des Niedersächsischen Staatsorchesters, den geteilten ersten Platz belegt.

Juri Vallentin (Foto und Copyright: Uwe Mühlhäusser)

Statt der „makellosen Wiedergabe“ zeichnet dieser Preis Musikerinnen und Musiker aus, die erstrangige Musikerlebnisse jenseits des Standardrepertoires schaffen. Auf die Ausschreibung des vom Magazin VAN ausgerichteten Preises gab es über 300 Bewerbungen aus 51 Ländern, sechs davon wurden von der Jury für das Finale ausgewählt. Die Jury begründete ihre Vergabe des ersten Preises so: „Juris bewegendes Programm Inner Voices hat die Isolation der letzten zwei Jahre zum Thema. Er erforscht darin die Verbindungen zwischen Musik und Einsamkeit mit einer Reihe von Werken aus mehreren Jahrhunderten und Genres, die er gleichermaßen genau und differenziert wie roh und emotional gespielt hat.“

Die GFO gratuliert ganz herzlich zu diesem Erfolg!

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