Exklusives GFO-Gespräch zur Online-Premiere „The Turn of the Screw“ mit GMD Stephan Zilias und Chefdramaturgin Regine Palmai

In wenigen Tagen, am Freitag, den 23.04.2021, feiert die von der GFO geförderte Produktion „The Turn of the Screw“ von Benjamin Britten virtuell als Live-Stream auf der Website der Staatsoper Premiere. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Stephan Zilias. Die Dramaturgie führt Chefdramaturgin Regine Palmai. Auf der Website des Opernhauses finden Sie weitere Angaben zu diesem besonderen Werk und der Inszenierung. Dort können Sie sich auch noch zur Teilnahme an dieser Premiere und den weiteren Vorstellungen anmelden.

Foto und Copyright: Sandra Then

Wir freuen uns sehr, allen GFO-Mitgliedern heute die wunderbare Möglichkeit einer zumindest virtuellen Begegnung miteinander bei einer ganz besonderen Veranstaltung ankündigen zu können:

In Nachbereitung dieser bedeutenden und sicherlich hochaktuellen Oper der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts laden Chefdramaturgin Regine Palmai und Generalmusikdirektor Stephan Zilias alle GFO-Mitglieder herzlich zu einem exklusiven virtuellen Gesprächsabend ein, der am Freitag, den 30. April 2021, um 19 Uhr stattfinden wird. An diesem Abend werden die beiden uns über diese Produktion, die Musik und vielleicht auch von der allgemeinen aktuellen Situation an unserem Opernhaus in Pandemiezeiten berichten.

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Sinfoniekonzert „Mythos“ 16.04.2021 – eine überwältigende Reise durch die Nacht zur Musik von Jean Sibelius mit Videoinstallationen von Tal Rosner

Was für ein Ereignis wäre es gewesen, dieses Konzert live im Opernhaus zu sehen! Selbst jetzt im Stream überwältigte das Erlebnis! Als „Visual Concert“ war es Auftakt einer neuen Reihe am Opernhaus, in der sich Musik mit anderen Kunstformen treffen wird, mit Tanz, Video, Bühnenbild oder Performance. „More than Music“ wird der Titel dieser Reihe sein. In diesem ersten Konzert dieser Art traf die dunkle, nordische Musik von Jean Sibelius auf Videoinstallationen des israelischen Künstlers Tal Rosner. Zwei Seelenverwandte kamen für mich zusammen.

Copyright: Tal Rosner

Tal Rosner hat bereits Konzerte u.a. der Pet Shop Boys visuell gestaltet, er hat Modenschauen von Louis Vuitton in Szene gesetzt. Sehr erfolgreich ist auch seine Zusammenarbeit mit renommierten Sinfonieorchestern wie dem Philadelphia Orchestra und dem BBC Symphony Orchestra London. Dieses Konzert an der Staatsoper Hannover ist seine erste Arbeit in Deutschland. Weiterlesen

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RWV Hannover – @Wagneronair live mit Daniel Behle am 09. April

Gerne möchten wir Sie wenn auch recht kurzfristig auf eine  interessante Veranstaltung aufmerksam machen.

Seien sie live  am morgigen Freitag, den 09. April, um 16 Uhr live dabei, wenn sich Christian Schütte, Vorstandsmitglied im Richard-Wagner-Verband, mit dem bekannten Tenor Daniel Behle in seinem Podcast unterhalten wird.
Sie müssen dazu nur diesem Link folgen: https://www.facebook.com/Wagneronair/live/

Daniel Behle war als Wagnersänger zuletzt erfolgreich u.a. als David in der aktuellen Meistersinger-Inszenierung in Bayreuth oder als Lohengrin in seinem Rollendebüt in Dortmund. In dem Gespräch wird er nicht nur über seine Karriere als Sänger erzählen, sondern auch über seine vielfältigen Aktivitäten als Arrangeur und Komponist.

Sie finden das sicherlich interessante Gespräch aber auch später auf dem Youtube-Kanal des Richard-Wagner-Verbandes Hannover zum Nach- oder Nocheinmal-Hören unter: www.youtube.com/channel/UCReRmgMfZhaTeN9t42RLjyA

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Visual Concert „Mythos“ als Stream

Die Darbietung dieses ursprünglich als 5. Sinfoniekonzert der Spielzeit 2020/21 geplanten Konzerts muss corona-bedingt ohne Publikum stattfinden und wird am 16.04.2021 als kostenpflichtiger Stream auf der Website des Opernhauses gezeigt. Der geplante GFO-Probenbesuch kann aufgrund der anhaltenden Situation entsprechend leider nicht stattfinden.

Copyright: Tal Rosner

Das Opernhaus plant, an dem neuen Format des Visual Concert auch über die Pandemie hinaus festzuhalten. Auf der Website heißt es dazu:

More than music! An der Staatsoper Hannover entsteht in den kommenden Jahren eine Serie von Konzertprojekten, die das klassische Konzert mit anderen Künsten verbindet, mit Tanz, Video, Bühnenbild oder Performance. Den Auftakt macht mit MYTHOS ein Visual Concert mit Musik von Jean Sibelius, für das der Videokünstler Tal Rosner erstmals in Deutschland arbeitet.

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„Das Schmiermittel hier im Theaterbetrieb ist Kommunikation.“ Ein Gespräch mit Jürgen Braasch, kaufmännischer Geschäftsführer der Staatstheater Hannover GmbH

Die Staatstheater Hannover werden geführt von zwei Intendantinnen – Laura Berman für die Oper, Sonja Anders für das Schauspielhaus – und einem kaufmännischen Geschäftsführer, Jürgen Braasch. Wie grenzen sich die Aufgabenbereiche voneinander ab, was passiert im kaufmännischen Bereich? Mit welchem Blick schaut Jürgen Braasch auf Oper und Schauspiel? Um hier für die Mitglieder der GFO etwas Licht ins Dunkle zu verbringen, war ich mit ihm zu einem Gespräch verabredet.

Zugehörig (Bild und Copyright: Staatsoper Hannover)

Von seinem lichtdurchfluteten Büro schaut man auf den kleinen Park Richtung Aegi. Wir saßen uns mit viel Abstand und maskiert an einem langen Besprechungstisch gegenüber, der angenehmen Gesprächsatmosphäre tat das keinen Abbruch.

Achim Riehn:
Bei Oper denkt man weniger an das Kaufmännische. Was macht ein kaufmännischer Geschäftsführer, der für ein Opernhaus und ein Schauspielhaus zuständig ist?

Jürgen Braasch:
Ich bin zuständig für das „und“. Eine meiner Kernaufgaben ist, dass die beiden Häuser zusammenbleiben. Es ist wichtig, dass man bei allem, was in künstlerischer Eigenständigkeit auf beiden Bühnen passieren soll, dafür sorgt, dass es ein Haus bleibt, dass es ein Staatstheater bleibt. Weiterlesen

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Aus dem Ensemble: Darwin Prakash singt den Belcore in Donizettis „Liebestrank“ beim Waterperry Opera Festival.

Im August wird Darwin Prakash beim Waterperry Opera Festival in Oxfordshire den Belcore in Donizettis „L‘elisir d‘amore“ singen. Das Opernfestival findet im wunderschönen Waterperry House & Gardens statt. Die Produktionen zeichnen sich insbesondere durch den nahen Kontakt zwischen Ensemble und Zuschauern aus und durch ihre Zugänglichkeit. Der Liebestrank wird daher auch in englischer Sprache gesungen. Das Festival setzt einen Schwerpunkt auf junge aufstrebende Künstlerinnen und Künstler.

http://www.waterperryoperafestival.co.uk/elixiroflove.html

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Zusammenlegung der Kulturredaktionen der HAZ und der NP

Liebe Freundinnen und und Freunde des Opernhauses,

wie uns bekannt wurde, trägt sich die Madsack-Mediengruppe mit dem Gedanken, die beiden hannoverschen Zeitungen, die HAZ und die NP, und insbesondere die Kulturredaktionen zusammenzulegen.

In dieser weiteren Konzentration der Presselandschaft sehen wir eine bedauerliche Einschränkung und Verminderung der Meinungsvielfalt. Uns ist natürlich bewusst, dass die Printmedien finanziell große Probleme haben und wir uns auf lange Sicht wohl darauf einstellen müssen, dass die Zukunft den Online-Medien gehört. Dennoch sollten wir als Freundeskreis des Opernhauses laut und deutlich unsere Stimme erheben, damit die öffentliche Wahrnehmung der Kultur in den hannoverschen Printmedien nicht sang- und klanglos noch mehr eingeschränkt wird.

So hat sich der Vorstand der GFO entschlossen, zumindest mit folgendem Schreiben an den Vorsitzenden der Konzerngeschäftsführung der Madsack-Mediengruppe Thomas Düffert zu reagieren, das wir gerne hier veröffentlichen wollen, auch wenn sich hierdurch letztlich die Entwicklung kaum aufhalten lassen wird. Leider liegt uns eine Antwort der Geschäftsführung der Madsack-Mediengruppe bislang noch nicht vor.

Hier das Schreiben

Vielleicht mag ja der eine oder die andere ebenfalls persönlich die Stimme erheben und an die Madsack-Mediengruppe schreiben.

Es grüßt Sie alle sehr herzlich im Namen des Vorstandes

Ihre Johanna Paulmann-Heinke

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Aus dem Ensemble: Michael Kupfer-Radecky als Wotan in Tokio

Gestern wurde am New International Theatre in Tokio Götz Friedrichs Inszenierung  von Richard Wagners Oper „Die Walküre“  unter der musikalischen Leitung von Kazushi Ono wiederaufgenommen. Michael Kupfer-Radecky, der in fünf Vorstellungen den Wotan singt, hat uns heute Grüße aus Tokio und Bilder der Schlussszene mit Mihoko Fujimura als Fricka und Kaori Ikeda als Brünnhilde gesendet. Wir bedanken uns und wünschen ihm weiterhin alles Gute und viel Erfolg in Japan.

Unter nachfolgendem Link können Sie Michael Kupfer-Radecky als Wotan (Die Walküre) sowie als Wolfram (Tannhäuser) hören (Konzert in Osaka am 23.01.2021): https://soundcloud.com/mike-kup?ref=clipboard&p=i&c=1

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Absage GFO-Stammtisch und GFO-Künstlerlunch

Liebe Opernfreundinnen und Opernfreunde,

aufgrund der anhaltenden Planungsunsicherheit hat der GFO-Vorstand schweren Herzens entschieden, den für den 12. April 2021 geplanten GFO-Stammtisch und den für den
2. Mai 2021 geplanten GFO Künstlerlunch abzusagen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und weiterhin alles Gute

Friederike Schlömer

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Marco Goeckes Ballett „Der Liebhaber“ – ein poetisches Meisterwerk von seltener Intensität und Intimität

Vor anderthalb Jahren wurde Marco Goecke Ballettdirektor an der Staatsoper Hannover. „Der Liebhaber“ ist die erste neue Choreografie für Hannover, die einen ganzen Abend füllt. Vor einem Jahr begannen die Proben zu diesem Stück, die pandemiebedingten Einschränkungen führten immer wieder zu Unterbrechungen. Jetzt hatte das Ballett nach dem Roman von Marguerite Duras endlich am 27. Februar Premiere, wenn auch nur online. Sie können den Stream auf der Startseite unter www.staatsoper-hannover.de und in der Mediathek sehen (noch bis zum 27.03.2021 verfügbar).

Foto und Copyright: Ralf Mohr

Ich habe mir einige Tage nach der Premiere die Aufzeichnung auf der Seite der Staatsoper angeschaut. Zu sehen war ein poetisches Meisterwerk von seltener Intensität und Intimität. Es hat mich ohne Einschränkung begeistert – und dabei bin ich kein Ballettfan. Weiterlesen

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