Überwältigendes Ergebnis der Spendenaktion!

Foto und Copyright: Friederike Schlömer

Liebe Freundinnen und Freunde des Opernhauses Hannover,

unser Spendenaufruf zu Beginn des Lockdowns gemeinsam mit der Stiftung Staatsoper Hannover hat ein überwältigendes Echo gefunden. Durch Ihrer aller Hilfe und Großzügigkeit werden wir nun dem Opernhaus 15.000 € überreichen können. Dieses Ergebnis erfüllt uns mit großer Freude und Dankbarkeit, aber auch ein wenig Stolz. Sie haben mit Ihren großzügigen Spenden als Freundinnen und Freunde des Opernhauses in dieser besonderen Zeit ein wahrhaft sichtbares Zeichen Ihrer Wertschätzung und besonderen Verbundenheit mit den Künstler*innen und allen Mitarbeiter*innen der Staatsoper Hannover gesetzt. Dafür danken wir Ihnen sehr.

Inzwischen konnten wir in Absprache mit Frau Berman den Verwendungszweck der Spendengelder bestimmen. Weiterlesen

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Saisonstart in den Herrenhäuser Gärten

Eine schöne Kritik zum Saisonstart in den Herrenhäuser Gärten, die wir hier gerne teilen: https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/sinnlichkeit-auf-distanz

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Opernraritäten #8: Hans Gál „Das Lied der Nacht“ – klare Spätromantik ohne jede Schwüle

Mit der Oper „Das Lied der Nacht“ von Hans Gál ist ein sehr interessantes und theaterwirksames Stück zu entdecken. Eigenständige Musik der Spätromantik, ohne Übertreibung, ohne Schwüle, fast sachlich – unerklärlich, dass so etwas fast neunzig Jahre vergessen war.

Foto und Copyright: Johanna Paulmann-Heinke

In meiner Aufnahme aus dem Jahr 2018 spielt das Osnabrücker Symphonieorchester unter Leitung von Andreas Hotz, es singen hauptsächlich Solisten des Theaters Osnabrück. Erschienen ist die Aufnahme bei CPO. Weiterlesen

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GFO-Vereinsaktivitäten

Weitere Einblicke in die Vereinsaktivitäten der letzten Jahre haben wir in einer Diashow zusammengestellt.

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Opernraritäten #7: Franz Schmidt „Notre Dame“ – farbenreiche, glühende Musik der Spätromantik

Aus dieser selten aufgeführten Oper kennt fast jeder ein Stück: das in Wunschkonzerten oft gespielte Zwischenspiel (Intermezzo) aus dem 1. Aufzug. Diese schöne Musik sollte viel mehr dazu anregen, sich das ganze Werk anzuhören. Eine dramatische Oper ist zu entdecken erfüllt von farbenreicher, glühender Musik der Spätromantik.

In meiner bei Capriccio erschienenen Aufnahme aus dem Jahr 1988 spielt das Radio-Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Christof Perick. Es singen u.a. Gwyneth Jones, Kurt Moll und James King. Christof Perick ist im deutschen Sprachraum auch als Christof Prick bekannt, von 1993 bis 1996 war er GMD an der Staatsoper Hannover. Weiterlesen

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Aktuelles zum Spendenaufruf und den GFO-Veranstaltungen

Liebe Freundinnen und Freunde des Opernhauses,

seit dem 4. Mai 2020 steht nun leider fest, dass aufgrund der aktuellen Situation und der Ausbreitung des Corona-Virus bis zur Sommerpause keine regulären Vorstellungen im Opernhaus werden stattfinden können. So wollen wir auf diesem Wege mit Ihnen Kontakt aufnehmen und Sie über unsere weiteren Planungen informieren.

Als Erstes kann ich Ihnen eine sehr erfreuliche Mitteilung machen: Unser Spendenaufruf hat bereits jetzt einen überwältigenden Erfolg erzielt. Bisher sind schon mehr als 10.000 € eingegangen. Für diese unendlich großzügige Reaktion möchte ich mich bei Ihnen allen, die sich bereits beteiligt haben, auch im Namen des gesamten Vorstandes von Herzen bedanken. Dies zeigt in eindrucksvoller Weise, wie sehr den Mitgliedern der GFO das Wohl und Wehe der Kunstschaffenden der Staatsoper Hannover am Herzen liegt. Wir wollen die Spendenaktion gerne noch bis zum 30. Juni 2020 aufrechterhalten. Vielleicht gelingt es uns bis dahin, gemeinsam die Spendensumme noch weiter zu erhöhen. Die offizielle Übergabe des Geldes an die Staatsoper ist dann vor dem ursprünglichen Ende der aktuellen Spielzeit in der ersten Juliwoche geplant. Den genauen Termin und die bereits angekündigte weitere Konkretisierung der Verwendung des Geldes werden wir Ihnen rechtzeitig auf unserer Website bekanntgeben. Weiterlesen

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Opernraritäten #6: Wilhelm Killmayer „Yolimba“ – ein wunderbarer, musikalischer Spaß

Wirklich witzige und freche „Anti-Opern“ sind nach Jacques Offenbach kaum noch geschrieben worden. Die hinreißende „Yolimba“ von Wilhelm Killmayer ist eine Ausnahme, ein herrliches, absurdes Stück, das sich jeder Einordnung verweigert, ein wunderbarer, musikalischer Spaß irgendwo zwischen Operette, Singspiel und Revue. Münster hat das Stück 2019 mit großem Erfolg endlich einmal auf die Bühne gebracht. Andere Bühnen sollten das nachmachen!

In meiner Aufnahme aus dem Jahr 1992 dirigiert Peter Schneider das Münchner Rundfunkorchester, unter den Solisten ist auch der damals noch junge Christoph Prégardien. Erschienen ist die Aufnahme bei Orfeo. Weiterlesen

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Live-Pressekonferenz zur Spielzeit 2020/21 am 15.05.2020

Foto und Copyright Moritz Küstner

Der Alltag mit Corona bestimmte auch diese Vorstellung der Spielzeit 20/21 von Schauspiel und Oper – statt live gab es die Informationen per Video aus einem fast leeren Opernhaus. Nach Frau Anders und Frau Khuon vom Schauspiel betraten Laura Berman, Marco Goecke und Stephan Zilias die Bühne. Bei Marco Goecke und Stephan Zilias waren die Haare deutlich länger, als ich es bisher kannte. Weiterlesen

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Opernraritäten #5: Antonín Dvořák „Katja und der Teufel“ – lebensfrohe Musik voller Farbigkeit

Diese Oper – bekannt auch als „Die Teufelskäthe“, im Original „Čert a Káča“ – kommt in Deutschland selten auf die Bühne. Dabei ist sie von Dvořák, sie ist voll mit den für ihn typischen Melodien. Auch die Geschichte ist wie für die Bühne geschaffen. Im Januar 2020 sah ich eine hinreißende Inszenierung in Dessau und ich war begeistert. Komik, gute Unterhaltung und mitreißende Musik – was will man mehr! Für jede Bühne könnte dies ein potentielles Erfolgsstück sein.

Foto und Copyright: Achim Riehn

In meiner Aufnahme von 2008 spielt das „WDR Sinfonieorchester Köln“ unter Gerd Albrecht, erschienen ist sie bei Orfeo. Weiterlesen

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Opernraritäten #4: Rued Langgaard „Antikrist“ – Musik voller Klangfarben als Spiegel der Apokalypse

Der „Antikrist“ von Rued Langgaard ist (noch) ganz unbekannt. Hier ist ein außerordentlich originelles und klangfarbiges Stück zu entdecken, das sich jeder Kategorisierung entzieht. Im März hätte die Oper an der Deutschen Oper Berlin unter der Leitung von Stephan Zilias Premiere gehabt, wegen der Pandemie ist das leider ausgefallen. Ich hatte schon Karten, ich hoffe, dass das nachgeholt wird.

Auf meiner Aufnahme der Firma Dacapo aus dem Jahr 2002 spielt das Danish National Symphony Orchestra unter der Leitung von Thomas Dausgaard. Unter den Solisten ist auch Camilla Nylund, die einmal Mitglied des Ensembles der Staatsoper Hannover war. Weiterlesen

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