Vorstellung „Der Vampyr“ am 27.03.2022 – ein Schauermärchen als Opernrevue

Regisseur Ersan Mondtag und Dirigent Stephan Zilias gelingt eine spektakuläre Auferstehung des „Vampyrs“ von Marschner. Die Inszenierung ist eine Huldigung an die Ausgestoßenen. Ein Fest für das Auge wird geboten, prächtiges Bühnenbild, tolle Kostüme, gut gesungen und gespielt ist es auch. Trotzdem bleiben viele Fragen offen. Über diese Inszenierung wird das Publikum wohl noch lange diskutieren! Ist das so wie dargeboten noch eine Oper? Und wenn nicht, was ist es dann?

Vampyr (Foto und Copyright: Sandra Then)

Heinrich Marschner leitete ab 1831 über drei Jahrzehnte als Königlicher Kapellmeister die Oper in Hannover. Daneben war er aber auch ein anerkannter und erfolgreicher Komponist. Der Durchbruch gelang im bereits im Jahr 1828 mit der Oper „Der Vampyr“. Sie traf den Nerv einer Gesellschaft, die fasziniert war von Schauergeschichten. Marschners Oper beruht dabei auf dem „Urmythos“, der Novelle „The Vampyre“ von John Polidori. Deren Held hat sein Vorbild im britischen Schriftsteller Lord Byron, der die Menschen mit seiner Lebensweise und seiner Art gleichzeitig fasziniert, schockiert und abgestoßen hat. Weiterlesen

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Aus dem Ensemble: Bariton James Newby singt in Cardiff den Jesus in der Matthäuspassion von Bach

Am 9. April wird James Newby in einer Aufführung der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach mitwirken. Er wird die Rolle des Jesus singen.

James Newby (Foto und Copyright: Ralf Mohr)

Es singt der BBC National Chorus of Wales, es spielt das BBC National Orchestra unter der Leitung von Harry Bicket.

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Aus dem Ensemble: Barno Ismatullaeva singt die Hauptrolle in „Madama Butterfly“ in Bukarest

Sopranistin Barno Ismatullaeva singt an der Oper Bukarest die Rolle der Cio Cio San in „Madama Butterfly“ von Puccini.

Barno Ismatullaeva (Foto und Copyright: Ralf Mohr)

Premiere ist am 26. März. Es dirigiert Cristian Măcelaru.

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Kostprobe „Der Vampyr“ am 15.03.2022 – Musikdrama, Pracht und unterschwellige Bedeutungsebenen

Probenbesuche sind faszinierend, man schaut vor der Premiere in eine noch nicht fertige Inszenierung. Auch diesmal war es wieder spannend. Es sind noch zehn Tage bis zur Premiere, entsprechend „roh“ ging es auf dieser Bühnenorchesterprobe der zweiten Hälfte der Oper zu.

Der Vampyr (Foto und Copyright: Clemens Heidrich)

Zum kurzen Vorgespräch konnte Dramaturgin Julia Huebner den Regisseur Ersan Mondtag, den Dirigenten Giulio Cilona und Simon Lesemann (künstlerische Mitarbeit) begrüßen. Weiterlesen

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Aus dem Ensemble: James Newby gewinnt renommierten BBT Award

Bariton James Newby ist mit dem renommierten Preis des Berlotti-Burtoni Trusts ausgezeichnet worden.

James Newby (Foto und Copyright: Ralf Mohr)

Der mit 30.000 Pfund (rund 35.000 Euro) dotierte Preis wird alle zwei Jahre von der britischen Borletti-Buitoni Stiftung als Förderung der internationalen Karrieren junger, herausragender KünstlerInnen und Ensembles vergeben.

Die GFO gratuliert ganz herzlich!

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Öffentlicher Meisterkurs des Internationalen Opernstudios am 13.03.2022 – faszinierende Einblicke in die musikalische Arbeit

Opernbesuche und Probenbesuche, das kannte ich schon. Aber bei einem Meisterkurs des Internationalen Opernstudios zuzuschauen und zuzuhören, das war eine neue, faszinierende Erfahrung. Intendantin Laura Berman begrüßte uns, dann ging es los. Ich saß im Parkett, in der ersten Reihe, eine gute Platzwahl! Jedes Detail konnte ich so verfolgen.

Internationales Opernstudio (Foto und Copyright: Clemens Heidrich)

Die Sopranistin Barbara Frittoli war zu einem mehrtägigen Meisterkurs nach Hannover gekommen, um intensiv mit den Mitgliedern des Internationalen Opernstudios der Oper zu arbeiten. Barbara Frittoli trägt den Titel der Österreichischen Kammersängerin, sie sang bereits an Opernhäusern wie der Metropolitan Opera, der Wiener Staatsoper und der Opéra National de Paris und mit Dirigenten wie Claudio Abbado und Riccardo Muti. Zu ihren Paraderollen gehören die Desdemona (Otello) und die Fiordiligi (Così fan tutte).

Wie arbeitet so eine erfahrene Sängerin mit jungen Sängerinnen und Sängern? Wie vermittelt sie ihr Wissen, wie kommuniziert sie es? In diesen anderthalb Stunden bekam ich da wunderbare Einblicke. Weiterlesen

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Aus dem Ensemble: Sarah Brady veröffentlicht ihr Album „Matters of the heart“

Zusammen mit dem Pianisten Stephen Delaney hat Sopranistin Sarah Brady ein Soloalbum veröffentlicht. Es ist am 4. März erschienen.

Sarah Brady (Foto und Copyright: Ralf Mohr)

Sarah Brady singt darauf Lieder von Robert Schumann und Richard Strauss. Kombiniert wird dies mit Klavierstücken der beiden Komponisten.

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5. Sinfoniekonzert „Chaos“ am 06.03.2022 – Blicke in eine Welt aus Chaos und Ordnung

Zwei Beschreibungen des Chaos vor der Schöpfung, als Gegenpol dazu reine Musik der Harmonie, dann ein Werk, das als geordnetes Chaos die Menschen bei der Uraufführung schockiert hat – ein kontrastreiches Programm! Von Rebels „Chaos“ und Haydns Einleitung aus der „Schöpfung“ spannte sich der Bogen über Mozarts „Sinfonia concertante“ hin zu Strawinskys „Le Sacre du printemps“.

Schlussapplaus 5. Sinfoniekonzert „Chaos“ (Bild und Copyright: Achim Riehn)

Der Kontrast zwischen Chaos und Ordnung hat die Musik immer interessiert. Wie geht das Eine in das Andere über? In diesem wunderbar gespielten, aufregenden Konzert des Niedersächsischen Staatsorchesters unter der Leitung von Stephan Zilias bekam man faszinierende Einsichten. Weiterlesen

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Aus dem Ensemble: Solooboist Juri Vallentin veröffentlicht zusammen mit dem Trio d’Iroise das Album „Ebenbild“

Am 18. Februar ist das Album „Ebenbild“ erschienen.

Juri Vallentin (Foto und Copyright: Uwe Mühlhäusser)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Solooboist Juri Vallentin spielt darauf zusammen mit dem Streichtrio „Trio d’Iroise“ Werke von Johann Gottlieb Janitsch, Charles Bochsa, Frederick Septimus Kelly, Theo Verbey und Johann Sebastian Bach.

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Vorstellung „Denis & Katya“ am 03.03.2022 – Reflexionen über eine digitale Tragödie mit Mitteln der Oper

Wir leben in Zeiten, in denen wir im Internet und den sozialen Medien nur einen Klick vom nächsten Grauen und der nächsten Sensation entfernt sind. Die Oper „Denis & Katya“ konfrontiert uns damit und spiegelt es zurück in die analoge Welt des Theaters, zu uns, den realen Zuschauern. Bewegend, spannend, emotional berührend, zeitgemäß, ein kleines Juwel!

Denis & Katya (Foto und COpyright: Clemens Heidrich)

Philip Venables (Jahrgang 1979) komponierte die Oper auf einen Text von Ted Huffman. Die Uraufführung fand 2019 in Philadelphia statt. Hier in Hannover ist es die Erstaufführung der deutschen Fassung. Der Begriff „Oper“ ist für mich aber nicht ganz passend, es ist eine Reflexion über ein wahres Geschehen mit musikalischen Mitteln. „Es ist wichtig, Geschichten von heute zu erzählen und nicht immer nur Shakespeare“, so sagte es Philip Venables in einem Bericht in der HAZ. Weiterlesen

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