Tschaikowskis Oper „Eugen Onegin“ ist lyrisch und intim, sie lässt uns teilhaben an Leid, vergeblicher Liebe und am Scheitern. Normal wäre es, hier zum Schluss einer Vorstellung lange zu klatschen und sich einige Tränen aus dem Auge zu reiben. Diesmal war es viel emotionaler: das Publikum stand, jubelte voller Begeisterung.

Szenenfoto aus Eugen Onegin (Foto und Copyright: Sandra Then)
Eine einfühlsame, kongeniale Inszenierung kam zusammen mit fast unfassbar gutem Gesang und einer hinreißenden musikalischen Darbietung. Das war ein Abend zum Niederknien, das war überirdisch. Ich bin eher nüchtern, aber hier ist Nüchternheit nicht am Platz. Weiterlesen









