In der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf steht Georges Bizets Oper „Carmen“ in einer Inszenierung von Carlos Wagner auf dem Programm.

Daniel Miroslaw (Foto und Copyright: Ralf Mohr)
Bassbariton Daniel Miroslaw singt die Rolle des Escamillo.
In der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf steht Georges Bizets Oper „Carmen“ in einer Inszenierung von Carlos Wagner auf dem Programm.

Daniel Miroslaw (Foto und Copyright: Ralf Mohr)
Bassbariton Daniel Miroslaw singt die Rolle des Escamillo.
Unter der Leitung von Gianandrea Noseda wird an der Oper Zürich Wagners „Ring“ auf die Bühne kommen. Intendant Andreas Homoki wird selbst inszenieren. Kiandra Howarth wird in der Rolle der Freia im „Rheingold“ zu sehen und zu hören sein.

Kiandra Howarth (Foto und Copyright: Volker Hanuschke)
Premiere von „Rheingold“ ist am 30. April.
Am 14. (erster Akt) und 15. April (zweiter und dritter Akt) wird am Koncert Huset in Kopenhagen der „Parsifal“ von Richard Wagner konzertant aufgeführt. Bass Marcus Suihkonen singt dabei den Titurel.

Markus Suihkonen (Foto und Copyright: Staatsoper Hannover)
Das DR Symfoniorkestret spielt unter der Leitung von Adam Fischer.
Am 24. April wird Michael Kupfer-Radecky am Nationaltheater Mannheim als Holländer debütieren.

Michael Kupfer-Radecky (Foto und Copyright: Ralf Mohr)
Die Inszenierung ist von Roger Vontobel, am Pult steht Jordan de Souza.
Am 3. April war es endlich so weit: Nach mehr als zwei Jahren konnte wieder ein GFO-Künstlerlunch im Kastens Hotel Luisenhof stattfinden. 31 GFO-Mitglieder waren gekommen. 5 Gäste aus dem Opernhaus konnten wir begrüßen.

v.l.n.r. Regine Palmai, Sunnyboy Dladla, Hubert Zapiór, Susanne Weisgerber, Weronika Rabek und Darwin Prakash (Foto und Copyright: Dieter Gebhardt)
Chefdramaturgin Regine Palmai berichtete viel Interessantes über ihren eigenen Werdegang sowie über die Schwierigkeiten, in Corona-Zeiten ein Opernhaus zu führen, häufig in Gefahr, wegen eines Coronafalls im Ensemble kurzfristig umbesetzen oder eine Vorstellung ganz absagen zu müssen. Ganz besonderen Herausforderungen ist hier der Opernchor ausgesetzt, da schon die Proben durch die große Zahl der Sänger*innen problematisch sind.
An der Oper Leipzig hat am 23.04.2022 Carl Nielsens komische Oper „Maskarade“ Premiere. Regie führt Cusch Jung. Stephan Zilias, GMD der Staatsoper Hannover, wird dirigieren.

Stephan Zilias (Foto und Copyright: Clemens Heidrich)
„Maskarade“ gilt als die Nationaloper Dänemarks, außerhalb ist sie leider bisher weniger bekannt.
„Landschaften“ war das Thema dieses Konzerts, aber es ging nicht um musikalische Naturbeschreibungen. Die drei Stücke gaben wieder, wie sich die Natur, wie sich Landschaften in der Musik widerspiegeln. Was löst ein Naturerlebnis in einem Komponisten aus? Wie drückt er in Musik aus, was die Umwelt in seiner Seele auslöst? Alle drei Kompositionen des Abends zeigten das in ganz unterschiedlicher Weise, voller Geheimnis, voller Schauer, voller Sehnsucht.

Schlussapplaus 6. Sinfoniekonzert „Landschaften“
Das Niedersächsische Staatsorchester spielte unter Leitung der australisch-schweizerischen Dirigentin Elena Schwarz, die in den letzten Jahren schon am Pult vieler renommierter Orchester stand. Es wurde ein bewegendes und mitreißendes Konzert! Weiterlesen
Am Landestheater Detmold hatte am 25. März Benjamin Brittens Kammeroper „The Turn of the Screw“ Premiere. Weitere Aufführungen finden im April statt. Mezzosopranistin Monika Walerowicz singt dabei die Rolle der Mrs. Grose.

Monika Walerowicz (Foto und Copyright: Ralf Mohr)
Die musikalische Leitung hat György Mészáros, die Inszenierung ist von Georg Heckel.
Im Jahr 1977 wurde die GFO gegründet. Egon Behrens hat die Mitgliedsnummer „2“, ist inzwischen 95 Jahre alt. Ich hatte die Freude, ihn in seiner Wohnung voller Bücher zu besuchen, Tee mit ihm zu trinken und mich mit ihm über Musik und Kultur zu unterhalten.

GFO-Gründungsmitglied Egon Behrens (Foto und Copyright: Achim Riehn)
Wie wird man zu einem der sieben Gründungsmitglieder einer Gesellschaft der Freunde des Opernhauses Hannover? Diese Geschichte ist so schön, dass sie unbedingt erzählt werden muss. Sie ist geprägt von der Liebe zur Musik, insbesondere zur 7. Sinfonie von Anton Bruckner. Weiterlesen
Regisseur Ersan Mondtag und Dirigent Stephan Zilias gelingt eine spektakuläre Auferstehung des „Vampyrs“ von Marschner. Die Inszenierung ist eine Huldigung an die Ausgestoßenen. Ein Fest für das Auge wird geboten, prächtiges Bühnenbild, tolle Kostüme, gut gesungen und gespielt ist es auch. Trotzdem bleiben viele Fragen offen. Über diese Inszenierung wird das Publikum wohl noch lange diskutieren! Ist das so wie dargeboten noch eine Oper? Und wenn nicht, was ist es dann?

Vampyr (Foto und Copyright: Sandra Then)
Heinrich Marschner leitete ab 1831 über drei Jahrzehnte als Königlicher Kapellmeister die Oper in Hannover. Daneben war er aber auch ein anerkannter und erfolgreicher Komponist. Der Durchbruch gelang im bereits im Jahr 1828 mit der Oper „Der Vampyr“. Sie traf den Nerv einer Gesellschaft, die fasziniert war von Schauergeschichten. Marschners Oper beruht dabei auf dem „Urmythos“, der Novelle „The Vampyre“ von John Polidori. Deren Held hat sein Vorbild im britischen Schriftsteller Lord Byron, der die Menschen mit seiner Lebensweise und seiner Art gleichzeitig fasziniert, schockiert und abgestoßen hat. Weiterlesen