TATORT OPER – ein Rückblick auf vier Vorstellungen
Schüler/in des Geschwister-Scholl-Gymnasiums
LA JUIVE fand ich nicht schlecht. Tendenziell würde ich solch eine eher
aufwändigere Inszenierung immer der minimalistisch-reduzierten vorziehen, die doch,
natürlich abhängig vom Werk, riskiert, für den jungen Zuhörer ab einem gewissen Punkt
nur noch anstrengend zu sein. Vereinzelt humorvolle Elemente, Selbstironie oder
Übertreibung sorgen immer für eine angenehme Abwechslung, auch die Kinderrollen
haben zur Auflockerung des Abends beigetragen. An die Musik kann ich mich neun
Monate nach dem Besuch nicht mehr erinnern, was vielleicht der Zeit geschuldet, aber
doch eher kein gutes Zeichen ist. Was mir noch in Erinnerung bleibt, ist jedoch die
ziemlich lange Dauer des Stücks. Grundsätzlich kein Anlass für Kritik, aber vielleicht
mag es auch Schüler (wie mich) geben, die gerne länger als sechs Stunden schlafen und
sich freuen, wenn der Besuch einer Oper damit nicht unvereinbar ist.
Von allen Opernbesuchen hat mir TOSCA am besten gefallen. Weiterlesen →